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Schmuckliebe // Ein Interview mit Punktstrich

Punktstrich Logoanhänger Lackschaftsgrünliebe

Hallo ihr Lieben,

heute habe ich für euch die wunderbare Chris von Punktstrich zu einem Interview eingeladen. Wie ihr vielleicht wisst, bin ich schon länger ihrem filigranem Schmuck verfallen und nun auch schon seit einiger Zeit Botschafterin für den Schmuck mit verschlüsselter Botschaft. Ich kann nicht anders als zuzugeben, dass ich meine stetig wachsende Punktstrichkollektion innig liebe. Jedes Armband, jedes Wort hat seine ganz eigene Bedeutung, die nur mein Herz kennt. Eine warme Glückseeligkeit begleitet mich beim Tragen des Schmuckes, wenn ich an mein Mantra, welches mich begleitet, denke.

Punktstrich Logoanhänger Lackschaftsgrünliebe

Liebe Chris, ich freue mich, dass du dich zu einem Interview bereit erklärt hast. Ich bin grundsätzlich ein sehr neugieriger Mensch und wollte schon immer so viel wissen zu Punktstrich. Brennend interessiert mich natürlich die Entstehungsgeschichte. Wie wann wo wurde die Idee für die Armbänder geboren? Und der Name? Mittlerweile erscheint es als rein logische Konsequenz der Idee, dass Punktstrich eben Punktstrich heißt, aber war er dir sofort bewusst oder vielmehr ein Ergebnis aus tage- womöglich nächtelangem Brainstormen?

Neugier ist etwas Feines und man sollte sie sich ein Leben lang bewahren. Ich freue mich sehr, dass ich hier und heute die Möglichkeit habe, dir und deinen Leserinnen (und vielleicht ja auch einigen Lesern) mehr über Punktstrich zu erzählen.

Neugier spielte auch bei der Entstehung von Punktstrich eine große Rolle – zusammen mit dem immer wiederkehrenden Wunsch, etwas Eigenes zu kreieren – etwas Persönliches, etwas mit Bedeutung, etwas von Herzen. Letztendlich war Punktstrich mehr oder weniger ein großer, toller Zufall. Denn wie das immer so ist: Sucht man nach der einen passenden Idee, versteckt sie sich unauffindbar in den tiefen Gewölben des Gehirns … Punktstrich entstand aus der Suche nach einem persönlichen Abschiedsgeschenk, die erfolglos blieb. Und so fügte sich eins zum anderen und die Idee der geheimen Botschaften in Form von Morsezeichen als Schmuck war geboren.

Der Name war tatsächlich einer der ersten, der mir in den Sinn kam. Er klang anfangs aber erstmal ganz falsch in meinen Ohren – bis die zermürbende Brüterei über Alternativen mich wieder zum Ursprung brachte. Und mittlerweile heißt Punktstrich einfach Punktstrich .— und ich könnte mir gar keinen anderen Namen mehr vorstellen. (.— steht übrigens für den Buchstaben A im Alphabet – A wie Anfang, A wie Abenteuer, A wie Achichmachdasjetzteinfach.)

Aber sag mal liebe Laura: Wie bist du eigentlich auf Punktstrich aufmerksam geworden? Ich habe mir gerade die Finger wundgescrollt und herausgefunden, dass wir am 9. Juni 2016 das erste Mal via Instagram geschrieben haben … Und ihr müsst wissen: Seitdem begleitet Laura Punktstrich unentwegt: Nicht nur ihre morsigen Fotos sind ein Traum, sie ist auch eine sprudelnde Inspirationsquelle und tritt einem auch mal im richtigen Moment in den Hintern. Und daher bin ich wahnsinnig dankbar, dass du unsere Lieblingsbotschafterin bist – auf Lebenszeit.

Huch? Da dreht sie einfach den Spieß um! Ich muss nur kurz mein freudiges Herzflattern runterschlucken, um wieder frei denken zu können. ♥ Danke dir meine Liebe Chris. Ich bin ganz gerührt. Wie ich Punktstrich gefunden habe? Nun – du musst wissen, dass Herr Vola zu diesem Zeitpunkt für ein Auslandssemester in Amerika war und ich eben allein zuhaus. Unser erster Hochzeitstag stand an und wir mussten ihn getrennt voneinander verbringen. Ich wollte etwas, das mich an ihn erinnert, sodass ich ihn stets bei mir tragen kann. Mein erstes Armband war somit ein Geschenk von mir für mich. Und wie das Schicksal es so will, konnte ich mich natürlich für keine Farbe entscheiden. Und so schrieb ich dir …

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Wie hat sich deine Idee entwickelt? Gab es verschiedene Muster? Wie sahen deine Armbänder zu Beginn aus – war es schon immer das feine bunte Nylongarn in einer zartem Symbiose mit Edelmetall?

Die Idee war zu Beginn ganz diffus und ich habe wie wild Materialien bestellt: Einen Berg unterschiedlich großer und geformter Perlen und gefühlte Kilometer verschiedener Garne, die ich dann in allen möglichen Kombinationen aufgefädelt und zusammengeknüpft habe. Der Prototyp zu unserem ersten Design mit Nylongarn, entstand in dem Prozess sehr früh – wobei das dreimalige Umwickeln eine spätere Erweiterung war, als ich merkte, dass Worte in Morse doch recht lang sein können und den einfachen Umfang eines Handgelenks überschreiten. Seit Ende Oktober gibt es neben dem klassischen Design nun auch zwei weitere Stile vollkommen aus Metall ganz ohne Garn mit Gliederkette oder als Armreif, die wir ebenfalls über Monate entwickelt haben.

Anfangs gab es unsere Armbänder nur in Silber. Die Suche nach passenden Händlern stellte sich als wahnsinnig langwierig und frustrierend heraus. Umso glücklicher und auch ein wenig stolz war ich, als ich nach etwa einem halben Jahr auch Gold und Roségold zu meinem Sortiment zählen konnte.

Dein allererstes vermorstes Wort – welches war es?

Liebe.

Du kennst mich und meine Unentschlossenheit mich für Farbe und Wort zu entscheiden. Zu viele Ideen schwirren in meinem Kopf. Wirst du häufig um Hilfe und Rat gebeten oder sind deine meisten Kunden festentschlossen?

Ich glaube, so wie dir geht es vielen. Die Vielfalt, die das Produkt bietet, erleichtert einem nicht gerade die Entscheidung – macht dafür aber vieles möglich. Gerade wenn es um sehr Persönliches geht, bricht man auch nichts übers Knie. Die Botschaft wird aber meist »hinter verschlossener Tür« entschieden. Wo wir aber regelmäßig sehr gerne mit Rat und Tat zur Seite stehen ist die Farb- und Längenauswahl.

Laura, erzähl du doch mal, was dein erstes Armband für eine Bedeutung hat!

Mein erstes Armband ist – nach unserer gemeinsamen Farbfindung – dunklegrau und roségold und trägt ein F. Das Initial meines Mannes. Gleichzeitig kann man das Armband aber auch rückwärts lesen, denn unsere Initialen sind im Morsecode exakt spiegelverkehrt. So trage ich ein F und gleichzeitig ein L – uns beide immer am Handgelenk – in den Farben unserer Eheringe.

Punktstrich-Dunkelgrau

Welche drei Wörter sind bislang die schönsten, die du auffädeln durftest?

Oh, das ist ganz schwer. Es sind die Worte, die eine zauberhafte Bedeutung innehaben – die ich aber auch ganz oft gar nicht im Detail kenne. Manchmal teilen meine Kunden ihre Geschichten hinter den Armbändern mit mir – das bedeutet mir unheimlich viel. Manche bringen einen zum Schmunzeln oder lassen einem das Herz aufgehen, andere stimmen einen nachdenklich oder traurig. Für mich sind Worte am bedeutsamsten, die Zusammengehörigkeit, Sicherheit und Willenskraft symbolisieren wie etwa »Wir«, »Für immer« oder »Stärke«.

Grübelst du manchmal – oder fragst du sogar nach – wenn sich dir die Bedeutung mancher Armbänder gar nicht erschließt?

Irgendeine Assoziation schießt mir eigentlich bei jedem Wort durch den Kopf. Aber wahrscheinlich liege ich dabei oft total daneben … Es kommt aber auch vor, dass ich Worte einfach nicht kenne, weil sie in einer für mich fremden Sprache sind. Meist google ich dann aus Neugier – aber es gab auch schon Fälle, da hat mir auch Google nicht weiterhelfen können. Nachgefragt habe ich bisher aber noch nie – Geheimnisse dürfen Geheimnisse bleiben.

Immer wieder überraschst du uns mit schönen neuen Farben. Was sind die Kriterien für die Neuankömmlinge? Wie entscheidest du, ob eine Farbe es in deinen Bestand schafft?

Mir ist es wichtig, dass für jeden etwas dabei ist. Zu Anfang, als die Farbpalette aus nur einer Handvoll Farben bestand, gab es häufig konkrete Wünsche seitens der Kunden nach bestimmten Farben. Bei jeder Erweiterung habe ich neben Farben, in die ich mich verliebt hatte, auch versucht, die Kundenwünsche zu erfüllen. So umfasst unsere Palette mittlerweile gut 40 Farben – und platzt damit schon fast aus allen Nähten, aber ergibt auch einen wunderschönen Regenbogen.

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Seit zwei Wochen gibt es nun auch zwei neue Stile im Punktstrich Repertoire: ein Armband mit Gliederkette und Armreif. Dass ich nun auch unstillbar in den Armreif verliebt bin, habe ich schon ein paar mal kundgetan. In die Entwicklung der neuen Stile ist viel Zeit und Herzblut geflossen, was war für dich der schönste Moment mit den beiden Neulingen?

Da gibt’s eigentlich zwei Momente: Zum einen, den ersten Prototypen herzustellen, ihn in den Händen zu halten und ums Handgelenk zu legen. Es ist einfach unbeschreiblich schön, wenn man sehen und fühlen kann, wie eine Idee Gestalt annimmt. Und zum anderen ist der Produktlaunch etwas ganz besonderes! Kurz vorher ist man wahnsinnig aufgeregt und danach ein klein wenig überwältigt von den tollen Reaktionen!

Aber damit ist ja nicht genug – wir zwei haben da noch etwas ausgeheckt? Denkst du, es ist Zeit langsam den Vorhang zu lüften?

Aber ja – mit Pauken und Trompeten und ganz viel Konfetti (grünes Konfetti, versteht sich)! Wer Laura kennt, der weiß sicherlich, dass sie vor Kreativität nur so sprudelt! Und so kam Laura vor einigen Monaten mit einer Wahnsinnsidee um die Ecke, die sie im ersten Moment wahrscheinlich gar nicht so Ernst gemeint hatte – oder Laura? Ich jedenfalls fand die Idee toll – so toll, dass wir das Projekt unbedingt in Angriff nehmen mussten. Und heute ist es endlich soweit: Darf ich vorstellen? Die Lackschaftsgrünliebe Limited Edition!

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Laura hat für euch die vier wunderschönsten grünen Garne kuratiert und gemeinsam haben wir diese vor Lackschaftsgrünliebe strahlende Kollektion entwickelt! Und das ist noch nicht alles: Zu jedem grünen Armband erhaltet ihr zwei weitere grüne Feinheiten dazu. Was das ist, verraten wir euch noch nicht, aber soviel sei gesagt: Es ist ein Lieblingsstück von Laura und etwas Einmaliges von Punktstrich – in grün natürlich. Daher ist die Edition auch auf 25 Stück begrenzt.

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Liebe Chris vielen lieben Dank zum einen für unser äußerst interessantes Interview und natürlich für diese wunderschöne Schmuckreihe. Bei so viel Grün geht mir das Herz auf.  Jetzt aber genug geredet … Hier geht’s zur Produktseite der Lackschaftsgrünliebe Limited Edition!

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9 Kommentare

  • Antworten Denise

    Das Interview ist wirklich toll geworden. Ich liebe Punktstrich und da freut man sich wirklich wenn man ein paar Hintergrund Informationen lesen kann. Auch die LE gefällt mir sehr gut, ich musste mir gleich etwas in Salbei bestellen, das passt perfekt zu meinem weißen Armband.

    2. November 2018 at 16:35
    • Antworten Laura Lackschaft

      Hallo Denise. Vielen vielen Dank. Ich freue mich in so vieler Hinsicht, dass die Kollektion so gut angekommen ist. ♥ Ich glaube, das schöne Salbei wird sich neben deinem weißen Armband ganz fantastisch machen.

      3. November 2018 at 16:42
  • Antworten Jasmin

    Ich find das Interview auch super schön! Man merkt richtig, dass du und Chris auf einer Wellenlänge seid. Ich finde auch deine Story zu dem ersten Armband zauberhaft, ich liebe solche versteckten Botschaften, die nicht auf den ersten Blick ersichtlich sind. Einfach nur „Liebe“ wär darum keine Option für mich. Aber das euer .- Buchstaben ein Punktstrich-Palindrom geben ist super schön! Und wenn ich mir kein Armband kaufe, kann ich mir wenigstens die tollen Bilder anschmachten-aber das Ende ist ja noch offen 😀

    2. November 2018 at 17:45
    • Antworten Laura Lackschaft

      Palindrome for the win! Tjajaja. So kleine versteckte Nachrichten sind was tolles ♥ Ich weiß ja schon, dass du bald ein Armband beherbergen darfst. Ich wünsche dir, dass du genauso glücklich damit wirst wie ich.

      3. November 2018 at 16:44
  • Antworten Alice

    Oh Laura, oh Chris. Ich hab‘ vorhin schon auf Insta kundgetan, wie wundervoll diese Grünauswahl ist! Farbenpoesie. Jede ein Träumchen für sich. Wie gerne würde ich zugreifen. ♥

    – mein bisher einziges Armband trägt auch die Botschaft „Liebe“. So simpel und doch wunderschön.

    2. November 2018 at 21:28
    • Antworten Laura Lackschaft

      Oh Alice! Tausend Dank. Farbenpoesie – das wäre doch ein schönes Wort. Es ist ja auch bald Weihnachten 😉

      3. November 2018 at 16:45
  • Antworten Ida

    Was für ein tolles, persönliches Interview. 🙂
    Die Geschichten sind alle so schön. ♥

    4. November 2018 at 17:58
  • Antworten BKT 2018 || ganz viel Bloggerliebe – Yps lackiert

    […] schaufenstergucken und natürlich zum Abendessen. Während Laura die Chance wahrnahm, sich mit Chris von Punktstrich zu treffen, stürmten wir anderen erst einmal ins Alsterhaus. Laura hatte nämlich just am Freitag […]

    14. November 2018 at 10:03
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